Laugengebäck

Laugengebäck? Ja, richtig: Laugengebäck. Kann man auch ganz einfach selber machen, dafür muß man nicht unbedingt zum Bäcker. Ich finde immer, es ist ein nettes Mitbringsel für Massenveranstaltungen. Ich habe die z.B. gestern für das Laternenfest gebacken. Es waren genug da, die Süßes mitgebracht hatten, daher war das nicht ganz verkehrt. Außerdem sind die Teile echt gut für brezelsüchtige Kinder, denn man kann die im Massen backen und einfrieren, um die Stück für Stück auszuteilen. Spart enorm, finde ich. Der Knilch ist zur Zeit allerdings eher enthaltsam, er hat sich daran satt gegessen, glaube ich.

Dummerweise nur haben die Gebäckstücke nicht geschmeckt. Nicht wegen des Laugenbads, nein. Auch nicht, weil die vielleicht nicht aufgegangen sind, im Gegenteil: die waren fluffig leicht. Nein,  ich habe schlicht vergessen, den Hefeteig zu salzen. Daher haben die äußerst fad geschmeckt und sind zum großen Teil wieder mit nach Hause gekommen. Hach ja. Nobody is perfect…

Für das Laugengebäck ganz einfach schnöden Hefeteig vorbereiten, aus dem Teig nach anständig langem Gehenlassen kleine, golfballgroße Kugeln formen und noch mal an einen warmen ort stellen, so lange man das laugenbad vorbereitet. Dazu benötigt man 3 EL Natron auf 1 Liter Wasser. Das Natron löst man im köchelnden Wasser auf und badet dann anschließend die vorbereiteten Teigkugeln für 30 Sekunden in dieser Lauge. Auf dem Backblech verteilen und mit Salz, Sesam, Mohn, WeißderKuckuck bestreuen, so lange sie noch feucht sind. Ab in den Ofen und bei ca. 180 grad 20-25 Minuten, bzw. so lange, bis sie goldbraun sind, backen. Das ist alles.

Und hier noch die Gespensterlaterne des Kurzen, auch wenn man nicht so viel sieht.

Was ich richtig schwierig finde ist, derartige Events im Dunkeln zu fotografieren. Mit Blitz ging es gar nicht – die Bilder konnte ich gleich in die Tonne klopfen. Bei ISo 4000 ging es dann halbwegs. Die Fotos sind natürlich gruselig körnig geworden, dafür aber bekommt der Vater einen Eindruck, der mir gesagt hat, ich solle UN-BE-DINGT!! fotografieren, wenn er schon nicht dabei sein kann. Das, während ich – nebenbei erwähnt – eifrig dabei bin, Würstchen zu verkaufen. Egal, klappte trotzdem. Schön war es.

Die Würstchen vom Würstchenverkauf waren fast alle weg, vom leckeren Punsch habe ich 1 Glas abbekommen, der Laternentanz der Kinder war ausgesprochen niedlich, aber total unkoordiniert und wie ich die Filme, die ich mit dem Fotoapparat gemacht habe, konvertiere weiß ich noch gar nicht. Gerüchteweise habe ich gehört, daß hier im Ort heute ein Martinsumzug stattgefunden hat, doch habe ich nicht rausgefunden, wann das war. Oder ob das schon letzte Woche war? Egal, wir hatten ja den Laternenumzug.

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Ich bin ausgebildete Verlagskauffrau, promovierte Kunsthistorikerin und inzwischen als Food- und Landschaftsfotografin bei mehreren internationalen Agenturen tätig. Ich habe mich der Fotografie gewidmet, weil kreatives Arbeiten unglaublich wichtig für mich ist und ich keinen Job ertragen könnte, bei dem ich von acht bis fünf am Schreibtisch sitze.

4 Kommentare

    • Ähhh…Linkliste? Das ist kein Plugin. Wenn du das FB-Dings meinst, das ist ein Widget. Den Code gibt es bei Facebook.
      Und ein netterer Tonfall beim Fragen würde dich auch nichts weiter kosten.

  1. Hallo,
    die Idee ist super. Ich glaube, ich stelle bald Laugengebäck her. Es scheint ja sehr einfach. Ich esse gern Hefeteigsachen. Auf die Herstellung von Laugengebäck bin ich jedoch noch nicht gekommen.

    • Ich fand es jetzt für das Laternenfest ganz nett, da die Kinder ja Laugensachen mögen und es – auch wenn es wegen des Teigs lange dauert – verhältnismäßig unkompliziert war.

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