Uffza

So, als stimmungsmäßiges Gegengewicht zum heutigen Tage habe ich mir noch ein paar Nebelfotos herausgepickt. Die Sache mit Oooomm. Sie wissen schon.

Ruhig und meditativ war es heute nicht. Eher im Gegenteil. Eine Hunnenhorde ist hier eingefallen, hat die Kuchenvorräte, die Smarties und den Knabberkram ratzekahl leergefressen (die Cake Pops waren, btw., ein voller Erfolg, dafür weiß ich nicht, was ich mit dem restlichen Kuchen machen soll…) Die Hunnen sind weg, das Chaos ist geblieben. Kind glücklich. Und eigentlich war es richtig toll, denn das große Animationsprogramm, das ich mir im Vorfeld überlegt hatte, war überflüssig. Zwar hat der Kurze kritisiert, daß er ja eigentlich noch Topfschlagen spielen wollte, doch habe ich dagegen gehalten, daß keiner auf meinen Vorschlag, was zusammen zu spielen, eigengangen sei, sondern die Horde lieber durch die Gegend getollt ist. Zum Basteln habe ich diese Knilche mit Müh und Not noch bringen können, aber sonst haben die sich wunderbarst selbst beschäftigt, sind durch die Gegend gerannt, haben Luftballons aufgepustet und gebrüllt. Ja, ich war eigentlich überflüssig. Es gab kein bißchen Streit, was ich schön fand. Und für nächstes Jahr werde ich eine Schatzsuche planen, sofern der Augen-Blicke-Papa dann nicht wieder weg ist, denn der ganze Bewegungsdrang der Knilche hat uns die Kinderzimmertür gekostet.

Und jetzt bin ich fix und alle. Trotzdem.

Kategorie Fotografie

Ich bin ausgebildete Verlagskauffrau, promovierte Kunsthistorikerin und inzwischen als Food- und Landschaftsfotografin bei mehreren internationalen Agenturen tätig. Ich habe mich der Fotografie gewidmet, weil kreatives Arbeiten unglaublich wichtig für mich ist und ich keinen Job ertragen könnte, bei dem ich von acht bis fünf am Schreibtisch sitze.

2 Kommentare

  1. Ach ja, so Kindergeburtstage sind immer anstrengend und danach ist man meistens nur noch platt. Das waren aber wirklich Hunnen, wenn die Kinderzimmertür dabei drauf gegangen ist.
    Die Nebelfotos sind mal wieder absolute klasse. Mein Favo ist das zweite Foto mit dem Stock, Ast oder was es auch immer ist.
    Hab einen schönen Tag.
    Liebe Grüsse,
    Simone

    • Ich glaube, es war ein ganzer Baum, der im Wasser lag. Der Wald wird zwar beforstet, aber man läßt auch Totholz liegen, mit ein Grund, warum ich so gerne da bin. Es ist einfach ein Wald, der nicht so klinisch rein aussieht, sondern eben wie ein Wald.
      Die Kinderzimmertür war ja schon letztes Jahr kaputt und hätte eigentlich schon längst repariert sein sollen. Es war einfach Pech: ein Kind ist dagegen gerutscht, das andere hat die Tür gerade in dem Moment mit Schwung aufgedrückt. Naja, passiert.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.