Rosenkohlsalat mit Granatäpfeln

Da mir gerade wirklich nichts Dümmeres einfällt, poste ich halt, was es zum Mittagessen gab: warmer Rosenkohlsalat mit Granatäpfeln, um mal bei dem Thema zu bleiben. Ich habe ein wenig nach fleischlosen Rezepten suchen müssen, die Granatapfelmelasse als Zutat hatten und bin fündig geworden, zumindest was die ideale Kombination von Zutaten betrifft: Granatäpfel und Rosenkohl – ein Dreamteam der Küche, wenn ich das mal so sagen darf. Paßt einfach nur hervorragend zusammen: der sauer-erfrischende Granatapfel und das leicht herbe Aroma des Rosenkohls. Kann ich nur wärmstens weiterempfehlen, das mal  auszuprobieren. Rosenkohl ist nämlich kein bißchen uncool, sondern einfach nur superlecker! Jawoll, das mußte mal gesagt werden.

Der Rosenkohl wird geputzt und in Hälfen geschnitten. Eine gute Handvoll pro Person reichen, denke ich. Wieviel das ist, weiß ich nicht genau, 200 – 250 g vielleicht?

Danach wird der Rosenkohl liebevoll in bestem Olivenöl gebadet, gesalzen und gepfeffert. Anschließend darf er in der Sauna schwitzen bis die äußeren Blätter leicht kross sind – 220 Grad, 20 – 30 Minuten in der Backröhre. In der Zwischenzeit haben wir genügend Zeit, ein paar Walnüsse zu knacken. Unbedingt gehören die dazu, keine Frage.

Einen halben Granatapfel brauchen wir auch noch. Um an die Kerne zu kommen, nehmen wir diese besagte Hälfte in die Hand, Schnittfläche nach unten. Jetzt können wir unseren leicht sadistischen Regungen freien Lauf lassen: wir nehmen einen Kochlöffel und klopfen den Granatapfel gut durch. Immer rundherum. Die Kerne fallen raus und das nevige Gefrickel entfällt.

Zuletzt fehlt noch das Dressing: zwei, drei Eßlöffel Olivenöl, 1 Eßlöffel Granatapfelmelasse, 1 Eßlöffel Zitronensaft. Anschließend wird der Rosenkohl auf einem Teller angerichtet, die Granatapfelkerne und die Walnußkerne dekorativ drapiert, alles mit dem Dressing begossen und dann – endlich – kann man reinhauen.

Kurz und gut: gesund, lecker, unkompliziert und exotisch. Was will man mehr? Ach ja, wünschenswert wäre vielleicht noch gewesen, ich hätte den Salat dekorativ angerichtet und abgelichtet, aber ich hatte fürchterlichen Kohldampf, daher muß das, was auf dem Löffel ist, reichen.

Notiz an mich: die Fotos demnächst größer entwickeln lassen…

Kategorie Allgemein

Ich bin ausgebildete Verlagskauffrau, promovierte Kunsthistorikerin und inzwischen als Food- und Landschaftsfotografin bei mehreren internationalen Agenturen tätig. Ich habe mich der Fotografie gewidmet, weil kreatives Arbeiten unglaublich wichtig für mich ist und ich keinen Job ertragen könnte, bei dem ich von acht bis fünf am Schreibtisch sitze.

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