Tütennahrung

Ich habe wieder einmal auf der Suche nach einem leckeren Rezept mein Lieblingskochbuch durchgeblättert. Ich bin schon länger um das Rezept mit den Pilzen im Papierbeutel herumgeschlichen, es sah einfach zu lecker aus. Aber ich mag kein Estragon. Davon wird mir schlecht. Die Lösung ist aber denkbar einfach, ich habe die Grundidee genommen, die mich am meisten gereizt hat – die Papiertüte – und was neues gebastelt.

Sensationell lecker war es. Und: einfach dazu. Kein Kochen. Nur schnibbeln und einpacken und ab in den Backofen. Man braucht eigentlich nicht mal ein Rezept.

Man nehme:

Junge Kartoffeln, mit Schale. In 1 cm große Würfel schneiden und in die vorbereiteten Papierbeutel legen

Spinat, TK, in Stücken. Die werden, so wie sie sind, in die Papierbeutel gefüllt.

Schafskäse, zerbröselt. Sonst s.o.

Magic Sauce. Drüberträufeln

Pfeffer, Salz (Achtung: mit dem Salz vorsichtig sein – der Käse, ihr wißt schon…)

Getrocknete Tomaten

Beutel zubinden, im Backofen bei 180° ca. 20 Minuten lang garen lassen. Fertig. Mit Reis oder Brot servieren. Und natürlich viel schaaaf.

Macht süchtig.

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Ich bin ausgebildete Verlagskauffrau, promovierte Kunsthistorikerin und inzwischen als Food- und Landschaftsfotografin bei mehreren internationalen Agenturen tätig. Ich habe mich der Fotografie gewidmet, weil kreatives Arbeiten unglaublich wichtig für mich ist und ich keinen Job ertragen könnte, bei dem ich von acht bis fünf am Schreibtisch sitze.

6 Kommentare

    • Ja, ich weiß, aber ich fand halt die Papierhüllen irgendwie hübscher 😉
      Ich war ganz begeistert, wie einfach das war. Machte sich quasi von allein, das Ganze…

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