Spätsommersonne

Gestern abend zusammen mit dem Kind die letzten Sonnenstrahlen eingefangen, das letzte bißchen Sommer genossen. Der Sommer neigt sich dem Ende zu. Es wird abends kühler, die Wärme ist nicht mehr die Schwüle des Hochsommers, sondern lässt einen Hauch Herbst erahnen. Ich bin noch nicht so weit, ich will noch mehr Sommer.

Das Fotografieren war ein wenig schwierig. Hell, heiter war die Devise. Das Kind wollte nicht mitmachen, sondern hat lieber auf dem Feld Maiskolben stibitzt und fasziniert über das Modellflugzeug doziert. Macht auch nichts. Ich lebe solche Ausflüge, denn es ist zu selten, dass Kind mit auf Fototour will. Diesmal jedoch wollte er unbedingt. Seine eigene kleine Kamera musste mit, obwohl er hinterher fast entschuldigend „gestand“, dass er nur ganz wenig Fotos gemacht habe. Mein kleiner Held im Maisfeld.

Kategorie Allgemein

Ich bin ausgebildete Verlagskauffrau, promovierte Kunsthistorikerin und inzwischen als Food- und Landschaftsfotografin bei mehreren internationalen Agenturen tätig. Ich habe mich der Fotografie gewidmet, weil kreatives Arbeiten unglaublich wichtig für mich ist und ich keinen Job ertragen könnte, bei dem ich von acht bis fünf am Schreibtisch sitze.

2 Kommentare

  1. Beim Sohnemann ist das Interesse eher marginal. Er hatte vorher hier im Städtchen Oldtimer fotografiert, die ihn wirklich interessiert haben. Landschaft findet er langweilig, es ging ihm eher darum, mit mir rauszugehen – er war so lange bei Oma und Opa.Kind ist im Grunde kein Künstlertyp.

  2. Mein Sohn hatte mal eine Phase, in der er sehr viel fotografierte. Es war ohne gestalterischen Ansatz. Eigentlich fotografierte er alles. Später stellte er dann Sachen zusammen, die ihm wichtig sind. Naja, mittlerweile fotografiert er nichts mehr. Er filmt vielleicht eher mal etwas. Seine Bilder mag ich sehr. Ich hoffe, er fängt mal wieder an.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.