Plädoyer für den 36-Stunden-Tag

36-Stunden-Woche – ich kann da nur drüber lachen. Haha.

Ich plädiere für den 36-Stunden-Tag, denn 24 sind eindeutig zu wenig. Viel zu wenig. Zumindest, wenn man 4 Telefongespräche, 1 Termin mit dem Schornsteinfegermeister, 1 falsch gelaufene Rechnung, 2 zu ölende Stockwerke mit einer Unmenge an Fußboden – gell, wenn man tagtäglich drüberlatscht, fällt gar nicht so auf, wie viel da zusammenkommen kann! – 1 abzuklebende Küche, 1 Artikel, 1 e-Book, 1 hoffnungslos chaotischen Haushalt, 1 Kindergeburtstag vorzubereiten, 1 Kuchen zu backen und 1 Abendessen zu kochen hat. Nein, ich habe nicht alles geschafft. Die Telefongespräche sind noch offen, der Kuchen muss noch dekoriert werden und die Tischdecke angemalt werden. Die Geschenke, die ich vor lauter Kindergeburtstagsvorbereitung, Arbeit, Haushalt und Renovieren fast vergessen hätte, mssen noch eingepackt werden. Die Küche muss noch aufgeräumt werden und staubsaugen…mache ich morgen, damit die Nachbarn sich nicht beschweren. Ach ja und das eine Stockwerk habe ich Stockwerk sein gelassen, ich hatte keine Lust mehr. Und davon mal abgesehen hätte ich, wenn ich noch eine halbe Stunde länger geblieben wäre, weiße Mäuse oder so gesehen. Die Dämpfe, die durchs Haus waberten waren nicht von schlechten Eltern.

Da momentan jeder Tag so oder so ähnlich aussieht, ist klar, wieso es hier im Blog so ruhig ist. Nicht, dass nichts passiert. Nicht, dass ich nicht schreiben will. Aber ich bin von morgens 7 bis abends um 10 auf den Beinen und dann bin ich platt wie eine Flunder. Bis Ende des Monats wird es noch so weitergehen. Leichte Panikattacken, weil der Umzug schon am 29. November ansteht und bislang noch NICHTS fertig ist. Nichts. Ich mache es ja wirklich gerne, aber: 24 Stunden sind einfach zu wenig…

Kategorie Allgemein

Ich bin ausgebildete Verlagskauffrau, promovierte Kunsthistorikerin und inzwischen als Food- und Landschaftsfotografin bei mehreren internationalen Agenturen tätig. Ich habe mich der Fotografie gewidmet, weil kreatives Arbeiten unglaublich wichtig für mich ist und ich keinen Job ertragen könnte, bei dem ich von acht bis fünf am Schreibtisch sitze.

2 Kommentare

  1. Oh je, dass hört sich wirklich nach Arbeit, Arbeit und Chaos im quadrat an.
    Drück dir die Daumen, dass du bald wieder Muse zum fotografieren hast. Vielleicht schaffen wir es ja im Frühling uns mal zum fotografieren zu treffen. Wäre das ne Idee?

    LG
    Annette

    • Hi Annette,

      ja, das wäre eine tolle Idee 🙂
      Und so schlimm ist es gar nicht. Im Vergleich zum letzten Umzug ist das hier der reinste Urlaub.
      (Frag mich nächste Woche noch mal…)

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