D wie… Dekadenz?

Wenn ich jetzt mogeln würde, würde ich D wie… Dekadenz nehmen. Denn irgendwie fällt mir zu D nicht so viel ein. Aber es sind noch ein paar Tage, daher poste ich das dekadente so wie es ist, ganz ohne Alphabet. D wie Dekadent ist für mich Französisch, und zwar “Confiture Caramel“. Die wollte ich aus irgendeinem Grunde ausprobieren, obwohl mein Hüftgold laut “Naaain, tus nicht!” geschrieen hat. Ich habe es lässig-locker überhört. Vielleicht habe ich mir gedacht, dass ich es sowieso nicht mögen werde, da süß und klitschig und klebrig. Vielleicht bin ich auch einfach nur schwerhörig. Oder ich wollte es einfach ausprobieren. Und ja, es ist süß. Extrem. Süß, klitschig und klebrig ist es. Sehr süß. zu süß eigentlich. Aber irgendwie… mag ich es. Ja, das verwundert mich ein wenig, denn mit dem Alter lässt ja der Sinn für Süßes nach, was ich nur bestätigen kann. Aber eben nicht immer.

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Mit Äpfeln mache ich es wieder gut :-) Ich brauche kein Karamel, um die Äpfel genießbar zu machen, sondern es ist eher umgekehrt – die sauren, knackigen Äpfel in der cremigen, klitschesüßen Sauce. Dekadent. Ich sach’s ja…

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Das Rezept ist von hier. Das Salz habe ich weitestgehend weggelassen – ich halte nicht viel von diesem neumodischen Kram, Süßes und Salziges zu mixen. Ach ja, und gerührt habe ich. Ich habe das Rezept scheinbar nicht gründlich genug gelesen, denn eigentlich sollte die Pfanne geschwenkt werden, nicht der Inhalt, was aber nichts machte, denn es gelang trotzdem.

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