Schönheitscontent

„Schönheitscontent“ – wie das klingt. Als ob ich hier einen Schönheitssalon eröffnen wollte. Aber nein, ich wollte eigentlich nur berichten, wie ich hauttechnisch über den Winter komme. Ich habe entsetzlich trockene Haut, die ständig juckt.Im Sommer kein Problem, aber der Winter ist eine einzige Plage. Meine Hände zum Beispiel sind so gereizt, dass ich quasi den kompletten Winter über rote, raue und aufgeplatzte Hände habe. Dagegen habe ich bisher nur eines gefunden, nämlich eine sauteuere, zum Glück aber ergiebige Handcreme. Die ist die einzige, die ein wenig lindert, alles andere war bisher Spielzeug oder hat es noch schlimmer gemacht.

Aber auch der Rest der Haut mag den Winter nicht. Dagegen habe ich aber was, was sich herrlich verwenden lässt: Nämlich selbstgemachte Sugar-Scrubs. Ich weiß nicht, wie es euch geht, aber ich verabscheue es, mir nach dem Duschen im saukalten Badezimmer eine ebenso kalte Pampe auf den Körper zu schmieren. Daher mache ich das auch nicht. Zum Dank dafür trocknet die Haut zu Pergament. Ich bin letztes Jahr auf diese Sugar Scrubs gestoßen, als ich schönheitstechnisch ein wenig recherchiert habe. Im Prinzip handelt es sich um nichts anderes als Öl/Fett mit Zucker. Zucker als Peeling und Öl zum Fetten der Haut. Dazu ein wenig Duft. Kann man direkt unter der Dusche verwenden und macht eine wunderbar zarte Haut.

Ein wenig problematisch ist wahrscheinlich, dass das Öl zum Teil abgeduscht wird und in den Ausguß fließt. Aber da gerade mal ein halber Teelöffel benötigt wird und man das Zeug auch nicht unbedingt jeden Tag benutzen muss, kann ich das verschmerzen.

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Letzte Jahr habe ich den Lemon-Sugar-Scrub hergestellt. Im Prinzip handelt es sich um Olivenöl, gemischt mit Zucker und Zitronenschale. Das genaue Mischverhältnis weiß ich gar nicht, aber ich mache es so, dass ich den Zucker und das Öl so mische, dass das Zeug eine Konsistenz wie feuchter Sand bekommt. Dazu gieße ich den Saft einer halben Zitrone und die abgeriebene Schale einer ganzen Zitrone. Und schon ist es fertig. Riecht toll, macht samtige Haut und ist ziemlcih ergiebig. Daher nicht zu viel herstellen, das Öl wird durch die Wärme im Badezimmer schnell ranzig.

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Dieses Mal habe ich mit Kokosöl und Kaffee experimentiert. Das Prinzip ist das gleiche wie oben: Kokosöl (in diesem Fall) erwärmen, Zucker rein, so dass es sich wie feuchter Sand anfühlt und zusätzlich noch den Prütt von einer kleinen Portion Mokka. Kaffee und Schönheit, sozusagen two-in-one oder so. Der Kaffee soll übrigens ganz gut gegen Cellulite sein. Was jetzt die offensichtliche Frage Kaffee und Ausguß angeht: Keine Ahnung. Sollte man nicht machen, aber die kleine Menge…

Kategorie Allgemein

Ich bin ausgebildete Verlagskauffrau, promovierte Kunsthistorikerin und inzwischen als Food- und Landschaftsfotografin bei mehreren internationalen Agenturen tätig. Ich habe mich der Fotografie gewidmet, weil kreatives Arbeiten unglaublich wichtig für mich ist und ich keinen Job ertragen könnte, bei dem ich von acht bis fünf am Schreibtisch sitze.

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