Vanillekipferl

Vanillekipferl. Alle Jahre wieder…

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Seit Jahren schon suche ich nach dem idealen Vanillekipferl-Rezept. Aber irgendwie war es bisher nichts. Mal waren sie zu weich, dann zu knusprig, sie wurden zu hart, zu langweilig, zu irgendwas. Nur eben nicht richtig. So, wie ich mir Vanillekipferl vorstelle.

Wenn ich schon früher auf die Idee gekommen wäre, in Mamas uraltem Backbuch zu blättern und das Rezept auszuprobieren, dann hätte ich nicht jahrelang unzufrieden sein müssen mit meinen Ergebnissen. Sie sind jetzt wie sie sein sollten. Butterweich, saftig und vor allem vanillig. Sehr vanillig. Mit einer Prise Vanillezucker kriegt man das nicht hin. Ich habe 1 EL Vanilleessenz reingekippt, zwei Vanilleschoten zermahlen und eine ausgekratzt. Direkt nach dem Backen war es schon eklig vanillig, ein bisschen zu viel. Aber wenn die ein paar Tage stehen bleiben, verschwindet dieser penetrante Vanillegeschmack und es bleiben herrlich vanillige Plätzchen, die genau richtig sind. Nur zu süß sind sie immer noch.

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Kategorie Weihnachten

Ich bin ausgebildete Verlagskauffrau, promovierte Kunsthistorikerin und inzwischen als Food- und Landschaftsfotografin bei mehreren internationalen Agenturen tätig. Ich habe mich der Fotografie gewidmet, weil kreatives Arbeiten unglaublich wichtig für mich ist und ich keinen Job ertragen könnte, bei dem ich von acht bis fünf am Schreibtisch sitze.

6 Kommentare

  1. Nicht nur schmecken. Man riecht es.
    Wenn in einem normalen Rezept 1 Stange steht brauchst du 2 cm der Tahitivanille.
    Wie gesagt ich nutze es beruflich.

    • Okay, das klingt gut. Ich denke, ich werde es mal ausprobieren. Allerdings nicht mehr in diesem Jahr, wenn ich darüber nachdenke: ich kann einfach keine Plätzchen mehr sehen… 😉

  2. Such mal bei Google nach Vanillekipferl + 1911

    du wirst dort einen Beitrag von 1998 finden im „Der SalzBurger“

    Das Rezept ist für mein Empfinden perfekt. Allerdings habe ich die Mandeln mit Haselnüssen ersetzt. 1 Deka = 10g 😉

    Für den wirklichen Kick unbedingt beste Vanille mit Zucker mischen und den Vanillezucker selbst herstellen.

    Grüße

    PS: Schön gestalteter Blog, gefällt mir.

    • Hallo Michael, vielen Dank für den Kommentar. Das Rezept werde ich mal ausprobieren, das klingt schön einfach und schlicht und vor allem nicht so schrecklich süß.
      Den Vanillezucker stelle ich übrigens immer selber her, dieses gräßliche Zeug von Dr. Oetker und Co. hat einen ekelhaft metallischen Nachgeschmack.
      Diesmal habe ich sogar die Vanilleschoten aus dem Vanillezucker, die schön getrocknet waren, noch gemahlen und hinzugegeben. Daher war der Vanillegeschmack ziemlich penetrant, als die noch warm waren, aber das hat sich hinterher gegeben.

      • Tahitivanille nehmen. Ca 9 Euro das Stück. Ganz was anderes, als man aus dem Supermarkt kennt.

        Kaufe ich allerdings beruflich bei bosfood

        Gruss
        Michael

      • Puh, 9 Euro das Stück ist aber ein stolzer Preis. Schmeckt man das wirklich raus?

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