Zurück aus den Herbstferien

So, wir sind zurück. Die Herbstferien sind vorbei, die wir bei den Großeltern verbracht haben. Der Mann sollte ohnehin nicht da sein, ich wollte nicht ganz alleine zu Hause bleiben, also habe ich beschlossen, gemeinsam mit dem Kind zu den Schwiegereltern zu fahren. Nun kam es ein klein wenig anders als gedacht, jetzt ist nämlich der Mann in den Herbstferien sehr wohl da gewesen, dafür aber macht er jetzt einen Abstecher in die asiatischen Länder und ärgert sich ein klitzekleines (oder auch etwas größeres) Bisschen, dass er den Geburtstag des Nachwuchses nicht mitbekommen wird. Der Großvater war dagegen fast während der ganzen Woche arbeiten, dummerweise war er Urlaubsvertretung, so dass das Kind nur mit Oma und mir Vorlieb nehmen musste. War so nicht geplant, aber was solls. Wir haben eine großartige Woche hinter uns.

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Das Kind hat einen neuen Kumpel, einen neuen Skianzug schon vorab zum Geburtstag/Weihnachten bekommen, einen Papagei auf dem Kopf spazieren geführt, CSI-Team „Teutoburger Wald“ gespielt, den Hermann besucht, den Räuber Hotzenplotz und Jim Knopf auf der Bühne bewundern dürfen, drei Stunden im Stau gestanden und zur Entschädigung ein Fast-Food-Menü bekommen, ist von Oma rundum verwöhnt worden und durfte sämtliche Züge des Opas bespielen, wobei die Hälfte leider „verharzt“ war, wie er mir erklärte.

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Auch für mich war es kein schlechter Urlaub. Ich habe – natürlich – nicht geschafft, was ich schaffen wollte. Statt dessen habe ich gar nichts geschafft. Ich hatte sogar einen ausgesprochenen Widerwillen, überhaupt den Rechner anzumachen und aus dem Grund gerade ein einziges Mal in der Woche meine Mails nachgeschaut. Ein wenig Fotozeugs eingekauft. Sehr wenig fotografiert. Bin Spazieren gegangen und habe noch ein klein wenig mehr Kultur als das Kind getankt, denn bei mir kam neben dem Hotzenplotz und Jim Knopf noch „Tristan und Isolde“ dazu. Schwere Kost mit einem großartigem Ensemble. Eine herrliche Woche, wie schon gesagt.

Die Rückfahrt mit dem dreistündigen Stau war dann weniger herrlich. Ja, und jetzt sitze ich hier, grüble über Geburtstagsvorbereitungen, müsste arbeiten, habe eine elende Migräne und bin statt zu arbeiten damit beschäftigt, ein bisschen Malware aus meinem System zu entfernen. Müsste jetzt auch nicht unbedingt sein, finde ich…

 

 

Kategorie Allgemein

Ich bin ausgebildete Verlagskauffrau, promovierte Kunsthistorikerin und inzwischen als Food- und Landschaftsfotografin bei mehreren internationalen Agenturen tätig. Ich habe mich der Fotografie gewidmet, weil kreatives Arbeiten unglaublich wichtig für mich ist und ich keinen Job ertragen könnte, bei dem ich von acht bis fünf am Schreibtisch sitze.

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