Nebelstimmung

Nebelstimmung haben wir heute. Und frostig kalt ist es obendrein. Also insgesamt nicht so verlockend. Nur brauchte ich ausnahmsweise mal frische Luft um die Nase und etwas anderes als Foodfotografie. Daher bin ich heute ohne die berühmt-berüchtigte Stockschere im Kopf losgezogen, um durch die nebligen Felder zu stapfen und ein paar Landschaftsfotos zu machen. Schade nur, dass ich es nicht mehr so faszinierend fand wie früher. Vielleicht ist mir hier auch die Landschaft zu brav, denn außer endlosen Feldern und ein paar Bäumen gibt es hier nicht besonders viel zu sehen. Ich habe mich vor ein paar Wochen mit einer Bäuerin unterhalten und mich gewundert, dass es so wenig Kühe draußen gibt. „Alle im Stall, kein Platz“. Das ist es also. Klar, es kann nicht überall überwältigend schön sein, aber ein bisschen deprimierend ist die viele Landwirtschaft ja schon. Felder, Felder, Apfelbäume, Felder… Denkt eigentlich keiner an uns Fotografen und legt ein paar pittoreske Schluchten oder malerische Flurlandschaften an?

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Kategorie Allgemein

Ich bin ausgebildete Verlagskauffrau, promovierte Kunsthistorikerin und inzwischen als Food- und Landschaftsfotografin bei mehreren internationalen Agenturen tätig. Ich habe mich der Fotografie gewidmet, weil kreatives Arbeiten unglaublich wichtig für mich ist und ich keinen Job ertragen könnte, bei dem ich von acht bis fünf am Schreibtisch sitze.

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