Gute Vorsätze für Blog und Bilder

Wie jedes Jahr habe ich gute Vorsätze gefasst. Oh je, wie steif das klingt, aber macht nichts. Ich notiere trotzdem:

1. Systematischer an die Fotografie herangehen: Ich knipse eigentlich immer ungehemmt das, worauf ich gerade Lust habe. Eigentlich sollte das so sein, nur ist das in der Stockfotografie Zeitverschwendung. Es ist das meist nicht das, was die Leute sehen wollen, bzw. kaufen wollen. Ich brauche also eine Balance zwischen Brot-und-Butter-Fotografie und dem reinen Spaß an der Freud. Pflicht und Kür. Kann ja wohl nicht so schwer sein, das in den Fotoalltag unterzubringen.

2. Gesündere Fotografie in Verbindung mit dem häufigeren Posting von Rezepten hier auf dem Blog. Gesündere Fotografie, damit meine ich Gemüsiges und Obstiges. Mir hängen die süßen Sachen, obwohl sie schöner und einfacher zu fotografieren sind, einfach zum Hals heraus. Das hat gleichzeitig den Nebeneffekt, mich selber gesünder zu ernähren. Einmal pro Woche sollte ich schon hinbekommen. Hilft auch enorm bei Punkt 1…

3. Nicht mehr alles so ernst nehmen. Einfach auch mal wieder ohne Hintergedanken Spaß an der Fotografie haben, spontan Sachen ausprobieren.

4. Systematischer bloggen. Wenn ich schon keinen Spaß daran habe, hier zu lesen, dann wer sonst? nur Bilder posten kann ja eigentlich auch nicht das allein Seligmachende sein. Ist jemand interessiert an Fototipps oder so? Vielleicht verrät mir ja der/die ein oder andere, was er/sie hier gerne mal lesen würde?

5. Zwei, nein gleich drei Fotoprojekte habe ich mir vorgenommen. Das Mammut-Projekt 365 in Form von Smartphoneography – die Idee stammt von Sandy, dann das Zeig-uns-deine-Stadt-Projekt und letztendlich noch das Seelenwärmer-Foto-Projekt, das wir ab Februar starten wollen. Es sollte doch zu schaffen sein, wenigstens eines durchzuhalten. Jetzt mal abgesehen von dem eigenen… So reaktiviere ich auch wieder den Flickr-Account, der ganz schön vernachlässigt wird…

Eigentlich… wars das auch schon. Private Vorsätze betreffen eher die weitere Bewohnbarmachung des Hauses und dergleichen uninteressanten Kram.

Kategorie Allgemein, Projekt Seelenwärmer, Projekte

Ich bin ausgebildete Verlagskauffrau, promovierte Kunsthistorikerin und inzwischen als Food- und Landschaftsfotografin bei mehreren internationalen Agenturen tätig. Ich habe mich der Fotografie gewidmet, weil kreatives Arbeiten unglaublich wichtig für mich ist und ich keinen Job ertragen könnte, bei dem ich von acht bis fünf am Schreibtisch sitze.

2 Kommentare

  1. In einem Teil Deiner Vorsätze finde ich mich wieder. Wobei ich erst einmal überhaupt wieder mehr fotografieren möchte. Im letzten halben Jahr habe ich es sehr schleifen lassen. Es fehlte einfach die Lust, der Antrieb und die Zeit. Vor allem die Zeit möchte ich mir wieder mehr und bewusst nehmen.

    Über Fototipps würde ich mich sehr freuen, denn ich habe noch einiges zu lernen. Und meinen Flickr-Account werde ich in Zukunft hoffentlich auch wieder regelmäßig nutzen.

    • Dann mache ich das doch. Mit den Fototipps meine ich. Ab und zu, ich will ja Jana keine Konkurrenz machen… Das mit den Fotovorsätzen ist für mich deshalb wichtig, weil ich sonst den gleichen Frust schieben werde wie dieses Jahr auch: große Begeisterung bei den Agenturen, doch was nützt es mir, wenn die Verläufe zu schleppend laufen, weil die Themen zu abseitig sind. Mal sehen, was ich davon umsetzen werde. Einen hatte ich ncoh vergessen: Wieder mehr Blogs zu besuchen udn auch mal zu kommentieren, cih gehe davon aus, dass sich andere genauso über Kommentare und Anregungen freuen wie ich auch 🙂

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