Projekt 365-Update

Gibt es noch, diese Ketten.

Gibt es tatsächlich noch, diese Ketten… 🙂

Bis jetzt habe ich tapfer durchgehalten. 33 Fotos sind es derzeit. Gut an zwei, drei Tagen ist mir nichts eingefallen, aber das ist ja normal. Dafür gab es an anderen Tagen um so mehr Motive und ich hatte Mühe, mich für eines zu entscheiden. Ich gewöhne mich mehr und mehr an das Smartphone und fange an, die Freiheit zu schätzen.

Die große Kamera will ich nicht immer mitschleppen, das Smartphone hingegen habe ich immer mit dabei. Vorausgesetzt natürlich, ich vergesse es nicht. Es ist im Vergleich ein freieres Fotografieren, das mich an die Anfangszeiten meiner Fotoleidenschaft erinnert: Kamera immer dabei, fotografiert wird alles, was nicht bei drei auf den Bäumen ist. Ich gewöhne mich auch langsam an die Beschränkungen, die mir durch die kleine Kamera auferlegt werden, z.B. kaum Möglichkeiten, eine Blende einzustellen und die, die da sind, sind eh ein Witz. Die Festbrennweite von 24mm ist merkwürdig für mich, genau wie das Format. Die Auslöseverzögerung allerdings ist etwas, das ich schon früher an meiner Kompakten nicht mochte, doch ist sie heute nicht mehr ganz so schlimm wie noch vor zehn Jahren :-).

Aber wie gesagt, daran gewöhne ich mich. Durch den Umgang mit der großen Kamera habe ich eine Abneigung gegen Zooms, daher verwende ich das am Smartphone auch kaum. Wieso ausgerechnet diese Beschränkungen die größere Freiheit ausmachen? Ganz einfach: Ich bin fast gar nicht mehr damit beschäftigt, die richtigen Einstellungen zu finden, was das Fotografieren zusätzlich entspannt.

So, und hier paar Smarties, nicht alle, von letzter Woche. Mehr davon gibt es hier oder bei Flickr. Ach ich sehe grad, dass Flickr die nackte Schaufensterpuppe gelöscht hat. Sie ist jetzt wieder drin, allerdings mit Safety-Filter. So langsam finde ich die unglaubliche Prüderie der Amis etwas unheimlich…also echt mal, eine Schaufensterpuppe? *augenroll*

Kategorie Allgemein

Ich bin ausgebildete Verlagskauffrau, promovierte Kunsthistorikerin und inzwischen als Food- und Landschaftsfotografin bei mehreren internationalen Agenturen tätig. Ich habe mich der Fotografie gewidmet, weil kreatives Arbeiten unglaublich wichtig für mich ist und ich keinen Job ertragen könnte, bei dem ich von acht bis fünf am Schreibtisch sitze.

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