Impressionen aus Düsseldorf

So, ich melde mich jetzt offiziell zurück aus dem Urlaub. Der Tag heute verging mit Fotografieren, Bearbeiten und Kaffee trinken. So ganz da bin ich noch nicht, scheint es. Große Erleichterung gestern, da der Rechner dann doch wollte – ich hatte mir schon Sorgen gemacht, dass der Monitor hin sein könnte und mich die Reparatur in den Ruin treiben würde. Aber mein genialer kleiner Bruder hat per Ferndiagnose den Fehler gefunden: Mich. Ich bin scheinbar an irgendein Knöpfchen gekommen. Das ist schnell behoben.

Ansonsten habe ich die nahezu komplett internetfreie Woche genossen. Meine Ommma hat kein Internet. Ein Mal konnte ich mich zur Tante absetzen, um das Nötigste zu  machen. Ansonsten blieb der Rechner, sehr zu meiner und des Sohnes Freude aus. Dafür ging es um so mehr in den Garten. Richtig erholsam war es nicht, da das Kind meine freie Zeit intensiv zu nutzen verstand. Aber der Besuch war schön, der Ommma geht es gut und sie scheint es ebenfalls genossen zu haben, ein wenig mehr Leben in der Bude zu haben. Jedenfalls habe ich keine Klagen über unsere Anwesenheit gehört. Zur Erklärung: Bislang durften wir nie bei Ommma bleiben, da zu stressig usw. Und die allerbeste Freundin habe ich auch gesehen. Schöner können Schulferien nicht sein 🙂

Hier ein paar wenige Bilder aus Düsseldorf. Eigentlich müsste ich die anderen jetzt auch noch hinzufügen, oder? Leider waren wir nciht beim richtigen „Zoch“ in Düsseldorf, obwohl ich mir das aus fototechnischer Sicht gerne mal angetan hätte. Aber mit kleinem Kind? Bis mir dann meine Freundin empfohlen hat, den Zug nicht in der Innenstadt, sondern in Bilk zu gucken. Da wäre es gegangen, da dort eher Familien mit Kindern statt besoffenen Teenagern (oder solchen, die sich benehmen wie Teenager oder auch solche, die gerne wieder jung wären) zu finden sind. Beim nächsten Mal weiß ich Bescheid.

Es sind alles Smarties, denn die große Kamera blieb zu Hause – angesichts der Zugfahrt mit schwerem Gepäck und lebhaftem Kind eine weise Entscheidung. Dumm nur, dass mein Brüderchen mir nicht vorher gesagt hat, dass er Bewerbungsfotos braucht, denn dann hätte ich doch den ganzen Kladderadatsch mitgenommen! So aber blieb nur, den kleinen Bruder mit der kleinen Knipse zu knipsen. Ging auch und die Fotos sind gut geworden, da brauche ich mich gar nicht zu schämen. Wo ich doch kein Menschenfotograf bin. Eigentlich.

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Ich bin ausgebildete Verlagskauffrau, promovierte Kunsthistorikerin und inzwischen als Food- und Landschaftsfotografin bei mehreren internationalen Agenturen tätig. Ich habe mich der Fotografie gewidmet, weil kreatives Arbeiten unglaublich wichtig für mich ist und ich keinen Job ertragen könnte, bei dem ich von acht bis fünf am Schreibtisch sitze.

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