Mugicha

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Ich bin immer noch nicht ganz fertig mit meinen Trendgetränken. Obwohl: Ich weiß eigentlich gar nicht, ob man das hier wirklich als Trendgetränk bezeichnen kann, ob es zum Trend wird oder irgendwo schon ist oder ich einfach nur mal wieder etwas Exotisches ausprobieren wollte. Wahrscheinlich Letzteres. Wie schon beim Matcha bewege ich mich hier im japanischen Raum. Bei dem heutigen Getränk handelt es sich um Mugicha, einem Tee aus gerösteter Gerste. Das Ganze hat einen sehr ungewöhnlichen Geschmack, etwas blumig mit einem kräftigen röstigen Abgang. Oder so. Jedenfalls ganz anders als man Tee sonst kennt. Erfrischend ist es definitiv und mit Zitrone noch besser als pur. Das Ganze kann man gesüßt trinken, die Zitrone weglassen und statt dessen Milch hinzugeben oder, ganz klassisch, pur auf Eis im Sommer genießen. Und wenn man den zahlreichen Blogpostings aus den USA glaubt, ist es auch noch wahnsinnig gesund.

Die meisten werden das wohl nicht selber machen, sondern fertige Teepäckchen kaufen. Die hatte ich natürlich nicht da. Bestellen wollte ich nicht und hier im Dorf kriege ich das natürlich nicht. Aber man kann es ganz einfach selber machen, es kostet nur ein wenig Zeit.

Zuerst muss man die Gerste (auch bekannt als Graupen) rösten. Ich habe hier ungeschälte Bio-Graupen verwendet. 1/3 Cups Gerste auf 8 Cups Wasser. Cups ist extrem ungenau, in Gramm umgerechnet bedeutet das ca. 50g Gerste auf 1,8l Wasser. Nun ja, ich habe einfach eine Standard-Kaffeetasse genommen, passt schon.

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Die Gerste wird trockn in einer Pfanne geröstet bis sie dunkelbraun ist. Immer wieder umrühren, da sie schnell anbrennt. Es dauert ca. 10 Minuten bis sie fertig ist. Dann in einen großen Topf geben, das Wasser draufschütten und 20 Minuten kochen lassen. Danach noch 10 Minuten ziehen lassen, Abschütten, abkühlen lassen und ab in den Kühlschrank damit, um Mugicha gekühlt genießen zu können.

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4 Kommentare

  1. Ich habe eine Nikon D7000 und nutze für meine Food- und Stillbilder hauptsächlich das 50 mm/1.8. Mein 85 mm ist mir von der Optik her zwar lieber, aber aufgrund der räumlichen Verhältnisse brauche ich die geringere Brennweite. Ich möchte auch gerne bald auf Vollformat umsteigen, warte aber noch bis die Preise etwas fallen.

    • Ich weiß nicht, ob die Preise jemals fallen werden… Ich habe mich letztes Jahr nach der Mark II, dem Vorgängermodell der Aktuellen umgeschaut, weil ich dachte, dass hier die Preise evtl. gefallen sind – Nichts da! Statt dessen war die inzwischen fast genauso teuer wie das neue Modell, d.h. die Preise sind inzwischen um fast 1000 Euro höher als im Jahr davor. Verrückt. Leider ging es nicht mehr anders, da meine alte nicht mehr richtig fokussiert hat, stark gerauscht hat und ich auch sonst mit der Bildqualität nicht sehr zufrieden war. Die Korrektur- und Ablehnungsquote aufgrund technischer Mängel war einfach nicht mehr tragbar.
      Mit dem 50mm komme ich im Food-Bereich inzwischen durch die räumliche Verzerrung, die stärker ist als bei der Crop-Kamera, nicht mehr klar.

    • Hallo, danke 🙂
      Ich habe eine Canon EOS 5D Mark II mit einem Canon TS 90mm. Damit mache ich die meisten Fotos, mein 50mm liegt irgendwo ungeliebt herum und wird eher für Landschaften hervorgekramt. Drei andere Objektive passen nicht mehr, da ich letztes Jahr auf Vollformat umgestiegen bin und die werde ich demnächst samt alter Kamera verkaufen. Im Auge habe ich jetzt noch ein 35mm für Landschaften/Reise und das 135mm. Aber dafür muss ich noch ein paar Monate ranklotzen, bis das was wird. Komischerweise trudeln immer dann jede Menge Rechnungen ein, wenn ich mich über den Kontostand freue… Die Freude ist dann nur kurz und die Objektive wieder in der Ferne. Hach ja.
      Mit was fotografierst du?

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