Frisch, kühl, transportabel

Im Sommer hat man ja eher Lust auf frische, kühle Gerichte. In der Küche stehen und schwitzen, weil die Suppe brodelt, muss auch nicht sein. Oder aber man möchte schnell etwas Gesundes griffbereit haben, wenn der kleine Hunger anklopft – chemiebepackter Milchreis sollte es ja dann auch nicht sein und immer nur Brot ist nicht nur langweilig, sondern auch ungesund. Joghurt ist ideal. Finde ich. Ich frage mich auch immer, wie man auf die Idee kommt, fertigen Fruchtjoghurt aus der Kühltheke zu kaufen – der Mann konnte mir darauf auch keine Antwort geben, obwohl immer wieder begeistert zugreift. Jetzt mal ehrlich: Selbstgemacht geht ruckzuck in zwei Minuten oder noch schneller. Es sind echte Früchte drin, man kann den Zuckergehalt steuern und in der Regel dürften auch keine Geschmacksverstärker oder sonstigen leckeren Zusatzstoffe drin sein.Joghurt-Frühstück mit Chia (Himbeeren, Chia, Joghurt, Granola); Studio

Erfrischend finde ich immer Himbeeren, direkt aus dem Eis (die frischen leben nie lang genug und werden eigentlich immer sofort weggeputzt*lol), ein paar Chia-Samen, die den Sättigungsfaktor erhöhen, Granola für den Crunch und natürlich lecker Joghurt, gerne auch der griechische. Hier ist es mir gelungen, bulgarischen Büffelmilchjoghurt zu bekommen, der wunderbar sahnig-cremig daherkommt und von der Konsistenz her total anders ist als der, den ich sonst so kenne – hier in der Nachbarschaft hat ein neuer türkischer? oder griechischer? Laden aufgemacht, der ganz exotische Spezialitäten bereithält.

Im Schraubglas zum Mitnehmen ist es auch eine leckere Zwischenmahlzeit fürs Büro oder fürs Kind in der Schule…

 

Kategorie Allgemein, Rezepte

Ich bin ausgebildete Verlagskauffrau, promovierte Kunsthistorikerin und inzwischen als Food- und Landschaftsfotografin bei mehreren internationalen Agenturen tätig. Ich habe mich der Fotografie gewidmet, weil kreatives Arbeiten unglaublich wichtig für mich ist und ich keinen Job ertragen könnte, bei dem ich von acht bis fünf am Schreibtisch sitze.

2 Kommentare

  1. Mmh, dass sieht ja lecker aus. Leider würde bei uns so was ungegessen aus der Schule zurückkommen. Denn es muss in die Hand passen, damit man es in der Pause gut essen kann ohne die Dose mit auf den Hof zu nehmen – seufz und wenn man dann keine belegten Brote mag, dann bleibt leider nicht viel.
    Aber die Pausenbrotfrage steht ja in den nächsten sechs Wochen nicht an – yeah

    • Ach so, das ist bei meinem noch anders, in den ersten zwei Schuljahren essen die alle zusammen im Klassenraum, daher gehen solche Joghurt-Aktionen noch. Meist nimmt er aber Obst mit, Brot mag er auch nicht so. Ich brauche auch dringend neue Ideen dafür.

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