Superschokoladige, fudgige Brownies

Vielleicht sollte ich hier im Blog mal wieder, naja, ein bisschen mehr Ausgewogenheit zwischen gesunden Rezepten und dem ganzen Rest herstellen? Es gibt so viele Rezepte, die sofort auf die Hüften gehen. Es sieht ja schon fast so aus, als würden wir uns nur noch von diesem Zeug ernähren. Und dann gehe ich herum und behaupte, süß sei nicht so mein Ding… naja, Konsequenz ist nich so meins, kann Sohnemann ein Lied von singen.

Mal abgesehen davon, dass ich mir jede einzelne Woche vornehme, mich jetzt endlich mal vernünftig zu ernähren, so ganz gemäß der Fructosegeschichte: Kein Obst, nix Süßes und dergleichen. Das Verrückte ist dabei, dass ich nicht nur die süßen Sünden meiden sollte, sondern auch die supergesunden Sachen. So darf ich gar nicht an die Topinambur, die in meinem Kühlschrank lagern. Tomatensauce? Ganz, ganz übel. Aber lecker. Im Backofen brutzelt gerade eine Parmigiana di Melanzane vor sich hin. Übrigens total unfotogen, sonst hätte ich fotografiert und das Rezept gepostet, das ist nämlich einfach nur sensationell und zur Zeit mein Lieblingsrezept; dafür lohnt es sich, Bauchschmerzen auszuhalten. Aber wie gesagt, hier drohen Bauchschmerzen. Nur leider nicht so schlimm, dass ich mich diszipliniert an den idealen Ernährungsplan halten würde. Nun ja, morgen ist auch noch ein Tag… und ganz ehrlich, jetzt habe ich es endlich mal geschafft, mir eine Infobroschüre zu bestellen… nach mehr als einem halben Jahr… *augenroll*

Glutenfreie Brownies

Aber da ich total undiszipliniert bin, habe ich gestern mal wieder meine Backmaschine angeschmissen und Brownies gebacken. Ohne Mehl, dafür aber mit richtig viel Schokolade. Leider habe ich sie ein kleeein wenig zu lange im Ofen gelassen, weswegen sie nicht supersaftig sind, sondern eher eine lehmige, etwas trockene Konsistenz haben. Sehr fest, sehr… ja, wie Fudge irgendwie. Gestern waren sie noch knochentrocken, heute genießbarer, ab morgen werden die gegessen. Ist eben Kuchen, der länger durchziehen muss. Auch wenn es hier nicht so klingt: Die schmecken wirklich gut.

Ach ja, hier das ultimative Label: Ist Glutenfrei! Und damit ja eigentlich schon von sich aus total gesund.

unbenannt-3Brownies

  • 100g Butter, im Topf geschmolzen
  • 75g Rübenkraut oder Rohrzucker*
  • 225g dunkle Schokolade (85%), gehackt**
  • 3 Eier (M), Zimmertemperatur
  • 2EL dunkles Kakaopulver
  • 3EL Stärkemehl
  • 1/2 TL Salz
  • Optional: 135g gehackte Nüsse

Ofen auf 180°C vorheizen

Eine quadratische Backform (ca. 20 x 20cm) mit Backpapier auslegen. Stärke und Kakaopulver sieben und erst einmal zur Seite stellen.

Die Butter mit dem Rübenkraut / Rohrzucker in einem Topf bei nicht zu großer Hitze schmelzen lassen. (Rübenkraut oder Rohrzucker deswegen, weil beides schön kräftig schmeckt und den Schokoladengeschmack schön unterstreicht.) Herdplatte ausmachen und die gehackte Schokolade unter die Butter rühren. Die Eier rühren und die Masse langsam hinzugießen. Weiterrühren. Kakaopulver-Stärke-Mischung hinzufügen und weiterrühren bis eine fett glänzende, etwas lehmige Masse entsteht, die sich fast schon von selbst vom Schüsselrand ablöst. Hier nicht zu faul sein, sondern richtig fleißig mehrere Minuten lang rühren.

Nun die Nüsse, falls vorhanden, unterrühren, in die vorbereitete Backform gießen und backen. Hier habe ich keine sehr genaue Angabe, denn im Originalrezept (–>hier klicken) stand was von 30 Minuten. Ich habe 20 Minuten gebacken und es ist zu fest geworden. Der Kuchen sollte noch etwas weich sein und in der Mitte gerade so fest sein. Am besten nach 15 Minuten immer mal wieder probieren, ob es so weit ist.

Komplett abkühlen lassen und genießen.

P.S.: Wenn sie so ziegelartig fest werden wie meine, einfach noch zwei, drei Tage in einer Plätzchendose lagern, dann werden sie saftig.

Dazu passt (wie kann es anders sein?!):

unbenannt-39

 


*alternativ Sukrin / Reis- oder Agavensirup für eine fructoseärmere Variante- es ist schließlich nicht so, dass ich so gar keine Ahnung hätte, gell? Aber dann trotzdem nur kleine Stücke essen. Ich bin da zum Glück nicht gar so empfindlich.

**Und hier gibt es fructosearme Schoki: zukono.de

4 Kommentare

  1. Pingback: Schoko-Walnuss-Riegel | Elisabeth von Pölnitz-Eisfeld

  2. Was für ein leckeres Rezept zu den fantastischen Fotos, liebe Susan!
    Habe mir die Brownies gleich mal runtergeladen und werde sie nach backen und mich verwöhnen!
    Danke!!!
    Liebe Grüße
    moni

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.