Summertime!

Summertime! Die Sonne scheint. Es ist warm. Eindeutig: Es ist Eiszeit! 😎  😎 

Da unsere örtliche Eisdiele eine Katastrophe ist und ich das Eis aus dem Tiefkühlfach des Supermarktes meist schon mal gar nicht mag, bedeutet das, dass ich selber rühren und tüfteln muss. Vorgestern kam plötzlich wieder der Schmacht auf. Eiscreme wollte ich. Käsekuchen gleich mit dazu. Und Rhabarber. Wieso dann nicht ein All-in-one kreieren? Gedacht, getan und fröhlich-ahnungslos ein Rezept zusammengematscht. Ich habe (noch) nicht wirklich viel Ahnung was Eismachen angeht, ich habe in meinem langen Leben vielleicht fünf oder sechsmal Eis selber angerührt. Abgesehen jetzt mal von den Eispops oder den ganzen Granitas, die ja wirklich keine Herausforderung sind. Ich habe einfach ein Vanilleeisrezept modifiziert. Genauer gesagt: Dieses hier. Leider war daher das Ergebnis nicht ganz das cremige-sahnig-schmelzende Sommervergnügen, das ich im Sinn hatte.

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Modifiziert habe ich, indem ich eine unbestimmte Menge an Kokosmilch statt der bestimmten Menge an Vollmilch reingekippt habe. Die Sahnemenge habe ich reduziert. Ebenfalls unbestimmt. „Passt schon!“ (Nein, tut es nicht) Der Laktosegehalt sollte so niedrig sein wie möglich. Nein, das ist jetzt nicht, weil ich mich irgendeinem Trend in Richtung laktosefrei anschließen will, ich habe hier wirklich eine Unverträglichkeit. Ärztlich getestet. Ich kann zwar Laktose, aber nicht in unbegrenzter Menge. Soll heißen: Bei den paar Tropfen im Kaffee rege ich mich (bzw. mein Magen) nicht auf, doch zu viel ist nicht gut. Dann habe ich zu kleine und zu wenig Eigelb benutzt, dazu ein Pöttchen Quark reingekippt. Mit Zitrone abgeschmeckt und – fertig. Das Ergebnis könnt ihr euch nach der Beschreibung ja vorstellen. Es ist nett, aber… nicht bloggenswürdig. Ich werde da definitiv noch mal einen Versuch starten, denn das, was jetzt dabei rausgekommen ist, ist vielversprechend. Da ich wirklich keinerlei Geduld habe, habe ich außerdem noch die fast kochende Rhabarbermasse hinzugekippt. „Rhabarberswirls“ war mein Gedankengang. Leider hat diese Masse die schon fast fertige Eismasse wieder schmelzen lassen, was nicht nur mein Fotoshooting von gestern boykottiert hat, sondern auch die Eiskristallbildung kräftig gefördert hat. Da hätte ich mir das Tamtam mit dem Rühren auch sparen können. unbenannt-30

Nun, beim nächsten Mal bin ich schlauer und besser vorbereitet. Immerhin: Die Fotos habe ich heute gemacht. Da es unterm Dach schon morgens recht warm ist, musste ich schnell sein. Es war ein ganz schön hektisches Shooting. Erschwert durch die Tatsache, dass mein Sohn fast die komplette Packung Eiswaffeln, die ich genau für so etwas oben deponiert hatte, einfach aufgefressen hat. „Die lagen da halt so rum“, sagte er. „Aha. Du meinst, so ganz hinten im Schrank im obersten Fach oder wie?“

Übrig gelassen hat er zwei ganze und eine kaputte. Hm.

Eigentlich kommt mir das entgegen, da ich mich heute dringend eher um Bankkram als um Fotokram kümmern muss. Aber die Fotos wollte ich dann doch noch verbloggen. Das Rezept kommt noch. Sobald ich den Dreh raus habe… 🙂

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Kategorie Alltagsgeplauder, Foodfotografie

Ich bin ausgebildete Verlagskauffrau, promovierte Kunsthistorikerin und inzwischen als Food- und Landschaftsfotografin bei mehreren internationalen Agenturen tätig. Ich habe mich der Fotografie gewidmet, weil kreatives Arbeiten unglaublich wichtig für mich ist und ich keinen Job ertragen könnte, bei dem ich von acht bis fünf am Schreibtisch sitze.

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