Mein Matcha in einer Tee-Anzeige

Hoppla, der letzte Eintrag war ja schon wieder etwas länger her. Ich fürchte, es wird langweilig, wenn ich jeden einzelnen Blogeintrag damit beginne, dass ich schon seit Ewigkeiten nicht mehr gebloggt habe. Aber diesmal habe ich eine Ausrede: Freitag ist mein Blogtag, weil der Freitag für mich ein kurzer Arbeitstag ist. Das Kind kommt schon gegen mittag von der Schule heim. Das richtige Licht habe ich erst gegen 10°° Uhr im Studio. Bis ich alles aufgebaut habe und fotografiert habe und mit dem Ganzen fertig bin, vergehen normalerweise mehrere Stunden. Außerdem mag ich es, meine Fotos direkt zu bearbeiten, denn schon am Tag danach finde ich die meistens blöd. Nun kommt das Kind freitags früh aus der Schule, will natürlich auch Mittagessen haben – daher lasse ich die Fotografiererei am Freitag normalerweise und kümmere mich um andere Sachen. Den Blog zum Beispiel. Die letzten drei Wochen jedoch hatte ich lange Freitage: Das Kind hatte bis ca. 15°° Unterricht. Der Sohnemann beginnt im Blasorchester, daher der Sonderunterricht, der aber ab heute nicht mehr stattfindet. Daher habe ich in den letzten Wochen die Zeit natürlich genutzt, um zu fotografieren. Heute allerdings ist alles wieder beim Alten. (ich sage jetzt nicht, dass ich mein „Hirn“, d.h. mein treues Notizbuch, arg vernachlässigt und gemerkt, dass ich wieder anfange, planlos herumzurödeln. Das ist seit dieser Woche auch vorbei, die Zeit, mein Büchlein upzudaten, muss ich mir einfach nehmen, sonst klappt gar nichts mehr)

Eigentlich sollte es jetzt um Kalifornien gehen, denn ich sollte wirklich etwas mehr Tempo vorlegen, sonst bin ich nach Weihnachten noch dran, über den Sommerurlaub zu schreiben… *augenroll* Auf der anderen Seite: Ich genieße bei dem grauen Wetter die kleinen Rückblicke auf den Sommer und den wunderschönen Urlaub. Je länger dieser zurückliegt, desto mehr legt sich der Schleier der Nostalgie darüber und vergessen sind die ganzen kleinen Streitereien, die Meckereien und die kleinen Machtkäpfchen mit unserem Vorpubertierenden, der nicht immer kooperationsbereit war und nicht immer begeistert davon war, dass die Eltern 24/7 um ihn herum waren. San Francisco. Der nächste Blogpost, den ich am Montag veröffentlichen werde – ganz bestimmt!

Heute zeige ich euch nur eine kleine Entdeckung, die ich gestern gemacht habe, als ich im Supermarkt die neue Landliebe durchgeblättert habe:
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Das Original ist hier: Matcha bei Westend61. Das Foto wurde arg aufgehellt und der Strohhalm umgefärbt. Macht aber nichts, ich habe mich trotzdem gefreut 🙂

 

Kategorie Alltagsgeplauder

Ich bin ausgebildete Verlagskauffrau, promovierte Kunsthistorikerin und inzwischen als Food- und Landschaftsfotografin bei mehreren internationalen Agenturen tätig. Ich habe mich der Fotografie gewidmet, weil kreatives Arbeiten unglaublich wichtig für mich ist und ich keinen Job ertragen könnte, bei dem ich von acht bis fünf am Schreibtisch sitze.

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