Zurück aus den Ferien

Zuerst das Wichtigste: Ich wünsche euch allen ein Frohes Neues Jahr! Ich wünsche euch außerdem jede Menge Gesundheit, Erfolg, Glück und was es sonst noch alles an schönen Dingen gibt!

Ich starte jedenfalls sehr erholt ins neue Jahr. Und nach zwei Wochen Ferien bin ich wieder arbeitsreif ;-). Der Ferienbeginn wurde diesmal mit einem Public Viewing auf dem Marktplatz eingeläutet, es gab „die Feuerzangenbowle“ mit, na Logo!, Feuerzangenbowle.

Ferienbeginn: Public Viewing der Feuerzangenbowle mit frischer Feuerzangenbowle :-)

Wir haben auch dieses Jahr wieder, wie eigentlich meistens, die Großeltern besucht. Diesmal aber mit unseren zwei Familienzuwächsen, weswegen es diesmal etwas schwieriger war, eine Unterkunft zu finden (wir hatten beschlossen, die beiden Damen mitzunehmen, nachdem wir gesehen haben, was hier eine Hundepension kostet! Zumal so kurzfristig eh nichts mehr zu machen war.)

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Übrigens wird das alte Forsthaus in einer der nächsten Ausgaben der Landliebe in einer Fotostrecke vorgestellt. Es war aber auch zu charmant dort, ich kann mir kaum ein Anwesen vorstellen, das besser zur Landliebe passt…

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Der Schafstall. Wir haben direkt darüber gewohnt.

Wie jedes Jahr war auch diesmal der Aufenthalt im Kleinstädtchen und bei der Verwandtschaft sehr erholsam. Noch erholsamer war es, dass wir uns abends immer im Bauernhofambiente entspannen konnten ohne dass irgendjemand gejammert hat, dass er seine Zahnbürste nicht findet, ohne CD nicht schlafen kann, dass Mama mit ins Bett soll, dass man noch ein bisschen Fernsehen darf, etc. Nein, dafür waren Oma und Opa zuständig. Der Beste Ehemann von allen und ich haben uns zurückgezogen in die pensionseigene Sauna, auf dem Mini-Sofa gefläzt (wobei wir uns der Hunde wegen mehr oder minder stapeln mussten), die Schafe bewundert und Spaziergänge gemacht. Da ich zum allerersten Mal bei der Massage war (ein Weihnachtsgeschenk), kann ich das Ganze mit Fug und Recht sogar als Wellnessurlaub bezeichnen ;-).

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Das Highlight der Ferienwoche war die Oper, wo wir alle zusammen drin waren. Das Kind fand La Bohème stellenweise etwas langweilig, dafür hat ihm die Musik sehr gut gefallen. Das hatte ich mir schon vorher gedacht, denn als eingefleischter Hardcore-Vivaldi-Fan konnte es fast schon nicht anders sein. Die Aufführung war übrigens wunderbar. Also, falls sich jemand in Raum Detmold befindet: Nichts wie hin, es lohnt sich. Wunderbare Choreographie, wunderbare Stimmen, wunderbares Ambiente. Nur die Mimi war etwas tranig, was aber weniger an der Sängerin als vielmehr an der Rolle selbst lag. Zwischendurch war sogar noch Zeit für einen Abstecher nach Düsseldorf zu meiner Familie.

Pippin liebt es, Auto zu fahren. Sie ist kaum aus dem Wagen ruaszubekommen, wenn sie erst einmal drin ist.

Pippin liebt es, Auto zu fahren. Sie ist kaum aus dem Wagen ruaszubekommen, wenn sie erst einmal drin ist.

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Premiere: Wir waren das erste Mal, soweit ich mich erinnern kann, am 26. Dezember ohne Jacke draußen und haben stundenlang im Garten mit den Hunden getobt. Irgendwie fand ich das Wetter zwar schön aber unpassend.

Zurück zu Hause ist eigentlich nichts Besonderes mehr gewesen, bis auf die Tatsache, dass Sylvester ins Wasser gefallen ist. Das heißt, eigentlich nicht, nur für mich: Ich durfte nämlich zwei hysterische Hunde, die vor lauter Angst in den Flur gek***t und gepieselt haben, beruhigen. Sylvester mit Hunden ist nicht lustig. Bella, die ältere, weigert sich seitdem, rechts aus dem Haus abzubiegen. Sie geht nur links herum. Pippin macht da keine Probleme, jagt dafür aber mehrmals am Tag ihren Schwanz, was dazu führt, dass die Rute inzwischen etwas räudig aussieht. Ich hoffe, dass die beiden sich aber jetzt mal langsam wieder einkriegen.

So, das waren mehr oder minder die Ferien, in denen ich meine Kamera wieder mal nicht dabei hatte: Ich habe das Ladegerät nicht gefunden und habe mich mit der Smartphonekamera begnügt und bin, wie eigentlich jedesmal, eher unglücklich damit und überlege, ob ich nicht doch besser auf ein Eifon umsteigen soll. Oder auch nicht, denn irgendwie lohnt sich die Sache für mich auch wieder nicht, da ich ohnehin kaum Smartphonebilder bei der Agentur hochlade. Aber wie auch immer ich mich entscheide, die wichtigere Anschaffung ist ein Herd. Als Foodfotografin kann ich wirklich nicht mit einem kaputten Herd leben… wobei die Frage ist… kann ich das jetzt von der Steuer absetzen… ? Hmmm…. 😉 

Kategorie Alltagsgeplauder

Ich bin ausgebildete Verlagskauffrau, promovierte Kunsthistorikerin und inzwischen als Food- und Landschaftsfotografin bei mehreren internationalen Agenturen tätig. Ich habe mich der Fotografie gewidmet, weil kreatives Arbeiten unglaublich wichtig für mich ist und ich keinen Job ertragen könnte, bei dem ich von acht bis fünf am Schreibtisch sitze.

2 Kommentare

  1. Hallo Susan, alles Gute im Neuen Jahr. Ich lese Deinen Blog sehr gerne und bin natürlich von Deinen Fotos begeistert. Auch heute, ein wunderschönes Forsthaus. Bei diesem Anblick macht man sich Gedanken über seine Bewohner , wie sie gelebt waren, ob sie glücklich waren…Eine tolle Anregung, danke schön. Liebe Grüsse, Edyta 🙂

    • Dir auch alles Gute! Vielen Dank für das Kompliment 🙂
      Das Forsthaus war einfach wunderbar, es ist wohl, wie ich gehört habe, schon sehr lange im Besitz der Familie und richtig schön zurechtgemacht worden. Ich würde zu gerne im Sommer mal dorthin fahren, weil der Garten so wunderhübsch aussah. Außerdem bin ich richtig auf das Feature in der Landliebe gespannt, weiß aber nicht, wann es kommt

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