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Susan Brooks Photography

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Dez 12, 2011

Tipp: The Google Art Project

admin Ausstellungstipp 0 Comment

Heutzutage geht vieles Online. Wir können online shoppen, uns online mit Freunden “treffen”, online spielen, Tagebücher führen, Online-Haustiere oder sogar ganze Bauernhöfe haben. Warum also sollten wir noch den Fuß vor die Tür setzen, um ins Museum zu gehen. Mal ganz abgesehen davon: wer hat die Zeit und das Geld, eben mal nach New York zu jetten, um Vincent Van Goghs “Sternennacht” zu bewundern, kurz nach London zu reisen, um Watts’ “Minotaurus” zu betrachten oder einen Abstecher nach Amsterdam zu machen, um herauszufinden, ob Rembrandts Nachtwache wirklich ein Original ist?

Geht nicht? Gibts nicht!

Das Google-Art-Project bringt uns die Museen dieser Welt nach Hause. Mit einem Mausklick können wir die großen Museen der Welt besuchen, eigene Galerien mit den Lieblingsbildern anlegen sowie die Bilder in hoher Auflösung bis ins Detail betrachten.

Rembrandt H. van Rijn, Nachtwache, 1642, Quelle: Wikipedia

 

Man mag geteilter Meinung über das Google-Projekt sein, doch für arme Kunsthistoriker, Studenten und kunstinteressierte Berufstätige ist dieser Service unbezahlbar! Zur Zeit sind ungefähr 1000 Kunstwerke aus den renommiertesten Museen (Tate Gallery, MoMA, Rijksmuseum, und andere) online.

Dez 11, 2011

Das ist der Tag, von dem ihr noch euren Enkelkindern erzählen werdet! Dialoge aus Germany’s next..äääh…Topfmodel.

admin Allgemein 0 Comment

Gefunden: Die Dialoge aus Germany’s next Topfmodel. Herrlich sinnbefreit – wenn man mal wieder zwischendurch was zu lachen haben will…

Open publication – Free publishing – More drama
Wer mehr über das Projekt erfahren will, klickt hier.
Buchtipp: Das große Buch
Dez 10, 2011

Buchtipp: Das große Buch

admin Allgemein 0 Comment

Franz Hohler sagte mir nichts. Ich habe ein Buch für den Knilch bestellt, um ein Nikolausgeschenk zu haben und “Das große Buch” klang mir so sympathisch. Es ist übrigens eines der Bücher, die ich nicht wegen der Illustrationen gekauft habe. Wegen der Bebilderung hätte ich es mir wirklich nicht zugelegt, ganz ehrlich, die gefällt mir nicht. Was mir gefallen hat war die Überfülle der Geschichten in diesem Buch – sozusagen “Kaufe eins und kriege ganz viele dazu”. Bei Büchern ist das nicht Geiz, sondern rationell gedacht: so viel Platz ist nicht mehr in den Regalen und ein Buch nimmt weniger weg als viele.

Nun, ja, nun. Ich habe bestellt und es wurde recht schnell – noch vor dem Geburtstag – geliefert, lag aber dafür noch ein paar Wochen hier herum. Ich war mir nicht ganz sicher, ob er es zum Geburtstag oder zum Nikolaus überreicht bekommen sollte und dachte mir, daß ich dann ja wenigstens was zum Nikolaus hätte. Und so kam es dann auch.

Am Abend des Nikolaustages kam es zum ersten Vorlesen. Nun. Was soll ich sagen. Mir gefiel es auf den ersten Blick ein Buch zu haben, dessen Autor in der Lage ist, die korrekte Form der indirekten Rede zu verwenden. Zu einer Zeit, wo schon “Rechtschreibung” allgemein ein Schimpfwort zu sein scheint, ist das wirklich bemerkenswert. Zu Zeiten der alten Römer wäre es das selbstverständlich nicht, aber hier und jetzt. Die Geschichten sind kurz bis sehr kurz. Die längste ist vielleicht vier, fünf Seiten lang. Alles in allem haben alle eine angenehme Länge zum Vorlesen: ein bißchen mehr, wenn das Kind nicht so müde ist, ein bißchen weniger, wenn das Kind müde ist. Und wenn es noch eine mehr verlangt, macht es auch nichts.

Die Illustrationen gefallen mir nicht. Die sind duster und, naja, mir gefallen sie nicht, aber es sind auch nicht allzu viele davon im Buch. Jede Geschichte hat eine bekommen. Das mußte reichen. Basta. Mehr braucht es auch nicht.

Jetzt wollen Sie wissen, wie die Geschichten waren, nicht wahr? Überschriften wie “Das Wunder im Schlachthof” oder “Das tote Kaninchen” oder auch “Die feindlichen Schrauben” lassen ein wenig an dem Buch und an der geistigen Gesundheit dessen, der uns das Buch als Kinderbuch unterschieben wollte, zweifeln.

Ein. wenig. Merkwürdig.

So erschien es mir. Und der Eindruck bestätigte sich. Die Geschichten sind extrem schräg, anders kann ich es nicht nennen. Da werden Gegenstände zu Protagonisten erhoben, die normalerweise keiner Geschichte wert wären: Misthaufen, ein Stück Wald, eine unfähige Zauberschachtel, ein Kamin, eine Lawine, ein Granitblock, Schrauben…soll ich weiter aufzählen? Das nenne ich wahrhaftes demokratisches Denken, auch den Dingen eine Geschichte zu widmen, die normalerweise zu alltäglich sind, um sie überhaupt zu bemerken.

Es wird auch viel gestorben in dem Buch. Der Autor kennt keinerlei Scheu, seine Protagonisten und alle, die um diese herum sind, tot umfallen zu lassen. Aber das ist nun mal so im Leben, was soll man machen? Politsche Korrektheit wird überbewertet und Kinder haben eigentlich auch gar nicht so eine zartbesaitete Natur wie man meinen könnte. Nein, Kinder sind blutrünstig, sie wollen rotes Blut fließen sehen in den Geschichten. Der Prinz mit der Panzerfaust war auch eine der Geschichten, die meinen Knilch sehr angesprochen haben. Oder die, wo Frau Kieser den Herrn Stark aus Wut aufgefressen hat. Die fand er lustig. Aber nicht, daß Sie jetzt einen falschen Eindruck erhalten, das Buch, die Geschichten sind nicht blutrünstig, keineswegs. Das Totwerden ist nun mal eine Sache, die zum Leben dazu gehört und wieso sollte man das ausklammern? Aber ganz ehrlich: in den alten Märchen werden ja auch Wölfe abgeknallt oder hungrige arme alte Hexen in den Ofen geschoben. Wieso also sollte nicht auch ein mal Gärtner oder eine Prinzessin abstürzen dürfen?

Seine Lieblingsgeschichten sind eigentlich auch  gar nicht blutrünstig. Eine seiner Lieblingsgeschichten ist die mit der dummen Lawine. Oder die, die erklärt, wie die Berge in die Schweiz kamen oder die, wo Sarah mit der Spaghettipackungsfrau in das Land der Spaghetti reist oder…insgesamt sind die Geschichten skurril und faszinierend. Sie sind so phantasievoll neben dem Durchschnitt, daß man sie vorliest, verblüfft innehält und entzückt anfängt zu lachen, weil es Geschichten sind, die man beim besten Willen nicht erwartet. Und direkt die nächste Geschichte lesen will, um zu sehen, ob diese genau so verblüffend bezaubernd ist – trotz der alltäglichen Gegenstände, die dort die Hauptrolle spielen. Die Geschichten sind auch keineswegs sinnlos, sondern es findet sich ein feiner, hintersinniger Humor, eine Freude am Geschichten erzählen und noch dazu eine Gleichgültigkeit gegenüber dem Mainstream, die den ersten Eindruck bestätigt: Sympathisch.

Das große Buch ist eine Perle, eine echte Empfehlung und ich glaube, das gilt auch für andere Bücher des Autors. Ich glaube, das war nicht das letzte Buch von ihm, das hier im Haushalt gelandet ist.

Kostenloses E-Book: Die Kunst der Schwarzweiß-Fotografie
Dez 9, 2011

Kostenloses E-Book: Die Kunst der Schwarzweiß-Fotografie

admin Foto-Tipp 1 Comment

Adventszeit ist eine schöne Zeit, vor allem, weil man allüberall so hübsche Geschenke bekommt. Feim Fotografr zum Beispiel gibt es bis Ende Dezember das kostenlose E-Book “Die Kunst der Schwarzweiß-Fotografie”.

Das Buch aus dem dpunkt-Verlag ist im November 2011 in zweiter Auflage erschienen und kostet im Handel 44,90 Euro. Die erste Auflage gibt es kostenlos als PDF zum Download hier. Aber wie gesagt: nur noch bis zum 31.12. Sehr cool. Vielen Dank, das ist doch mal ein hübsches kleines Weihnachtspräsent.

Plätzchenbacken
Dez 8, 2011

Plätzchenbacken

admin Food, Too sweet 0 Comment

Das Plätzchenbacken war, ganz entgegen meiner Befürchtungen easy-peasy. Den Teig habe ich Freitag gemacht, am Samstag haben wir beide ein wenig herumgematscht bis Kind keine Lust mehr hatte und den Rest habe ich einfach abends fertig gemacht. Jetzt haben wir staubtrockene Vanillekipferl, sehr leckere erdbeergefüllte Linzer Sterne, Nußecken für den Herrn Papa, Schwarzweißgebäck, Schmandplätzchen,  diese leckeren Walnuß-Espresso-Cookies pour moi und noch bessere Mandel-Marzipan-Zimt-Cookies nach dem gleichen Grundrezept (Espresso und Walnüsse wurden gegen Mandeln, Zimt und Marzipan ausgetauscht), die der Sohn theoretisch mitessen könnte, würde er wissen wo ich die versteckt habe und noch mal das gleiche Rezept mit gemahlenen Mandeln, Marzipan und Mohn. Schokoladenplätzchenteig habe ich eingefroren, da ich wirklich keine Lust mehr hatte. Aber so gar nicht mehr. Die ganzen neuen Rezeptheftchen habe ich gar nicht mehr angepackt, auch wenn die Brigitte-Rezepte zu gut aussahen – nach der Erfahrung vom letzten Jahr wollte ich mir das nicht mehr geben. Statt dessen habe ich Mutterns olles, versifftes, verklebtes Backbuch aus den 80er Jahren ausgebuddelt, wo viele schöne Rezepte drin waren. Mit richtigen Mengenangaben, die nicht angepaßt werden mußten und Zuckermengen, die noch zu verantworten sind.

Aber nicht wundern: meine Plätzchenfotos sind aus diesen Gründen echt zutiefst besch…eiden geworden. Die Konzentration fehlt, dafür ist das Gefühl da, daß ständig dringend noch was anderes zu erledigen ist. Ich habe nicht mal gemerkt, daß das Licht, das mein Fotoarrangschemäng (Napoleon war im Rheinland) beleuchtet hat, von vorn kam. Jetzt weiß ich: Frontale Beleuchtung = ist nix. Wieder was gelernt fürs Leben. Immerhin.

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