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Wie auf Insta versprochen, gibt es – nur ganz kurz – den Mürbeteig für meine Plätzchen. Denn was soll man zu Plätzchen auch groß schreiben? Weder das Rezept ist von mir noch sind die Ideen zur Variation auf meinem Mist gewachsen. Es sind einfach ganz gewöhnliche Plätzchen, die schnell fertig sind und lecker sind… hoffe ich. Die habe ich ausschließlich für meine beiden Männer des Haushalts gebacken sowie als Geburtagsgoodie für die Kollegen des Mannes. Man hat mir bestätigt, dass die Kekse wohl sehr gut geschmeckt haben. Jedenfalls haben die Kollegen die Dose innerhalb eines Tages leergenascht.

Ich war ein bisschen traurig, dass ich nicht probieren konnte und meine glutenfreien Low-Carb-Kekse diesmal einfach nur sch*** geschmeckt haben. Aber was solls? Ich denke, ich werde die Woche boch mal backen und dabei auf mein Rezept vom letzten Jahr zurückgreifen. Das war vergleichsweise in Ordnung. Das Einzige, was ich am ganzen Süßkram leider wahrhaft verabscheue, ist dieser fiese Erythrit-Geschmack. Eine echte Alternative habe ich dafür aber leider nicht, denn weder Allulose noch Monkfruit sind in der EU zugelassen, sonst würde ich diese Sachen auch noch ausprobieren. Man bekommt sie schon, aber ich habe keine Lust, für meine Plätzchen noch vor Weihnachten arm zu werden. Daher lasse ich es einfach.

Mürbeteig für Weihnachtsplätzchen

Mürbeteig und drei Plätzchenvariationen

  • 560 g Mehl
  • 300 g Butter (kalt)
  • 200 g Puderzucker
  • 80 g Crème fraîche
  • 2 Prisen Salz

Zuckerguß

  • 1 Eiweiß
  • 1 Paket Puderzucker
  • 1-2 TL Zitronensaft, je nach gewünschter Konsistenz
  1. Die Butter in kleine Würfel hacken. Die Butter und die restlichen Zutaten schnell zu einem glatten Teig vermischen. Die Variationen vorbereiten. Info: Ich habe die doppelte Menge Teig hergestellt.

  2. Mind. 30 Minuten in den Kühlschrank stellen

  3. Den Ofen auf 180°C vorheizen. Den Plätzchenteig ausrollen, gewünschte Motive ausstechen, ca. 10-15 Minuten goldbraun backen. Je nach Ofen kann es etwas länger oder etwas schneller gehen.

Für die Plätzchenvariationen den Teig in drei gleich schwere Teile teilen:

  1. Für die Pistazienvariation 75 g gehackte Pistazien unter den Teig mischen

  2. Für die Chai-Igel: 1,5 TL gemahlenes Chai-Gewürz unterkneten

  3. Die Tannenbäume werden nach Grundrezept gebacken. Für das Grün 2-3 Plätzchen zusammen mit ein wenig grüner Lebensmittelfarbe im Blitzhacker zu Krümeln verarbeiten.

Zuckerguß

  1. Eiweiß steif schlagen, den Puderzucker nach und nach einrieseln lassen und zu einer glatten Masse verrühren. Gegebenenfalls mit Zitronensaft verdünnen und mit Lebensmittelfarbe (am besten ist Gelfarbe) einfärben. Mit einer Spritztülle oder einem Löffel auftragen und trocknen lassen. Der Zuckerguss wird relativ steif und verläuft nicht hoffnungslos.

Plätzchen
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Halloween-Stimmung im Fotostudio. Der Herbst führt irgendwie dazu, dass ich das Bedürfnis habe, mich mit Kürbissen zu umgeben. Die sind ja auch nicht nur lecker, sondern auch sehr fotogen. Letzte Woche habe bin ich daher zum nahegelegenen Bauernhof gefahren, um Kürbisse zu kaufen. Der Grund, wieso ich im Herbst immer dorthin fahre ist, dass nicht nur die üblichen Halloween-, Butternuss- und Hokkaido-Kürbisse angepflanzt werden, sondern eine breite Auswahl von Sorten, die man nicht so einfach im Supermarkt findet. Außerdem sind die Zierkürbisse dort günstig. Den Arm voller Kürbisse bin ich nach Hause zurückgekehrt und habe direkt die erste Kürbissuppe des Jahres gekocht…. die leider eine totale Enttäuschung war. Zwar habe ich mein altbewährtes Rezept genommen, doch die Suppe hat nach gar nichts geschmeckt. Obwohl ich zwei Kürbisse verwendet habe, war die Suppe verhältnismäßig geschmacklos und das Bisschen an Geschmack, das vorhanden war, wurde von meiner Chiliernte, die ich komplett verarbeitet habe (d.h. eine ganze Chili), erschlagen. Die Suppe war nur noch scharf und dabei gleichzeitig langweilig. Ich mag scharfes Essen sehr gerne, aber wenn es nur noch scharf ist ohne weiteres Aroma, dann macht das auch keinen Spaß. Die Suppe habe ich daher leider nur für ein paar Fotos verwenden können. Genießbar war sie leider nicht mehr.

Das Kürbispuree, das ich für die Suppe gekocht habe, wurde aufgeteilt. Ein kleiner Teil ging in Waffeln. Die waren zum Glück nicht nur genießbar, sondern so gut, dass ich zur Wiederholungstäterin werde. Das Rezept folgt demnächst.

Pouring homemade pumpkin pie spice syrup over pumpkin waffles with caramelized pumpkin seeds

Die nächste Kürbisleckerei war mein Pumpkin Pie spice syrup. Auch hier ist eine Kleinigkeit daneben gegangen: Ich habe vergessen, Ingwer zu kaufen. Den Sirup habe ich statt dessen mit Pfeffer gewürzt, was ich uneingeschränkt weiter empfehlen kann. Lecker! Auch hier werde ich das Rezept die Tage posten. Warum ich den Sirup trotzdem nicht genießen konnte? Ganz einfach: Mein Hintergrund ist mir kurz nach dem Waffelshooting zusammengebrochen und das offene Glas mit dem Sirup umgekippt. Mir ist alles über mein Setup geflossen. Natürlich ist das passiert, als ich ein Getränk mit Eiswürfeln fotografiert habe und ich daher nicht trödeln sollte. Und natürlich war es warm an diesem Tag. Ich habe dann hektisch alles aufgewischt, das Getränk fotografiert und mich hinterher geärgert, dass nur noch ein paar Tropfen übrig waren.

Pouring pumpkin pie spice syrup over iced pumpkin spice latte

Der Pumpkin Spice Dalgona war nicht der Rede wert, ich hatte zu wenig Instantkaffee und der Geschmack… da mir das Bild an sich gut gefällt, werde ich das nächste Woche wiederholen. Das heißt, falls ich daran denke, Instantkaffee zu kaufen.

Fehlt ja eigentlich nur noch ein echter Halloween-Kürbis mit Gesicht. Aber da mein Sohn inzwischen ein ausgewachsener Teenager ist und sich mit riesigen Schritten dem Abi nähert, ist Halloween nicht mehr wirklich ein Thema hier im Hause. Etwas schade eigentlich.

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