BBQ-Sauce

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Warum sollte man BBQ-Sauce selber machen? Eine gute Frage, immerhin ist das Ganze deutlich aufwändiger als einfach in den Supermarkt zu gehen und welche zu kaufen. Und da ich nicht päpstlicher als der Papst bin, würde ich mir nicht mal den Kopf über den Zuckergehalt machen. Ich kippe das Zeug in der Regel schließlich nicht literweise über mein Essen. Also, warum selber machen? Das ist ganz einfach: Ich hatte die ganzen Zutaten im Haus, aber nicht die fertige Barbeque-Sauce, die ich für mein Rezept brauchte. Ich hätte einkaufen gehen müssen. Kurz und gut: Ich habe die Sauce selbst gemacht, weil ich zu faul zum Einkaufen war.

Küchenpinselauf einer Schale mit herabtropfender selbstgemachter BBQ-Sauce

Jedenfalls hat die Sauce den angenehm rauchigen Geschmack, der da hineingehört, keine fiesen künstlichen Aromen oder Konservierungsstoffe. Den Zucker habe ich ganz weggelassen, bzw. einen kleinen Teil durch Erythrit ersetzt – damit bin ich vorsichtig, weil ich den Süßstoff nicht besonders gut vertrage, aber ganz ohne war die Sauce auch nichts. Das bisschen Süße braucht es einfach, um den Geschmack noch mal zu pushen. Wenn man der Sauce eines vorwerfen kann, ist, dass sie nicht süßlich schmeckt, wie man es von BBQ-Sauce gewöhnt ist. Eher salzig-rauchig, was ich persönlich sogar leckerer finde als die fertigen Saucen (ganz ehrlich: Ich habe ohnehin noch nie eine BBQ-Sauce hier in Europa gefunden, die auch nur ansatzweise geschmeckt hätte).

Küchenpinselauf einer Schale mit herabtropfender selbstgemachter BBQ-Sauce, Flasche mit Sauce im Hintergrund

Die Sauce habe ich nicht als Beilage zum Grillen gekocht, sondern für meine Blumenkohl-BBQ-Wings. Was albern klingt, aber ich weiß nicht, wie ich vegane BBQ-Cauliflower-chicken-wings sonst übersetzen sollte. Ist auch eher semi-wichtig. Das Rezept für die Blumenkohl-Flügelchen kommen demnächst, die sind köstlich geworden. Das einzige, was ich noch nicht raushabe ist, wie man die Dinger knusprig hinbekommt.

BBQ-Sauce

Hausgemacht, Keto, Fructosefreundlich und zuckerfrei
Vorbereitungszeit 10 Min.
Zubereitungszeit 45 Min.

Zutaten

  • 1 Tube Tomatenmark
  • 200 ml Wasser
  • 3 El Erythrit Alternativ geht natürlich auch jedes andere Süßungsmittel. Ahornsirup, Rübensirup oder Koosblütenzucker passen hier besonders gut.
  • 120 ml Apfelessig
  • 2-3 El Worcestershire Sauce
  • 1 EL flüssiger Rauch Ich hatte noch etwas Rauchgewürz da. Es ist komplett optional, man kann es auch weglassen
  • 1 TL Paprikapulver, geräuchert
  • 1 TL Paprikapulver
  • 1/2 TL Knoblauchgranulat
  • 1/2 TL gemahlene Zwiebel Oder am Anfang einfach eine echte Zwiebel kleinschneiden und anbraten
  • 2 Chilis optional
  • 1 TL Chilipulver optional

Anleitungen

  • Wenn du eine echte Zwiebel verwendest, dann gib etwas Öl in den Topf. Zwiebel fein würfeln und bei mittlerer bis niedriger Hitze langsam goldbraun rösten. Die Gewürze hinzugeben und anschließend die restlichen Zutaten.
  • Auf kleiner Flamme vor sich hin köcheln lassen. Von Zeit zu Zeit umrühren, gegebenenfalls etwas Wasser nachfüllen. Die Sauce soll durchs Kochen andicken, aber keinesfalls verbrennen. Sie wird um so aromatischer, je länger sie kocht. Ich habe sie rund 45 Minuten auf kleinster Flamme köcheln lassen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.
  • Abkühlen lassen, in ein anderes Gefäß füllen und in den Kühlschrank stellen. Sie hält sich ca. 2-3 Wochen. Wer sie nicht direkt verwenden will, vorsichtig in ein sterilisiertes Gefäß füllen und sofort zumachen.
  • Achtung: Durch den geringen Anteil Erythrit ist die Sauce nicht so süß, wie man es vielleicht gewohnt ist. Du kannst selbstverständlich noch mehr Süße hinzugeben, z.B. in Form von Ahornsirup oder Honig.
Gericht: Gewürz
Land & Region: American, Amerikanisch
Keyword: BBQ, BBQ-Sauce, Hausgemachte Grillsauce, Keto, Low-Carb Grillsauce, Würzsauce
Küchenpinselauf einer Schale mit herabtropfender selbstgemachter BBQ-Sauce, Flasche mit Sauce vor dunklem Hintergrund

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