Ernährungsumstellung, ein neues Update

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Sodele, hier ein neues Update zur Low-Carb-Umstellung. Alles in allem: Ich fühle mich wunderbar. Ich hätte nicht gedacht, dass es mir so leicht fällt, meine komplette Ernährung umzuschmeißen und was Neues auszuprobieren. Ebenso wenig hätte ich gedacht, dass ich so oft Salat essen könnte, ja, dass ich anfangen würde, nach Salat zu gieren – wenn er lecker angerichtet ist natürlich nur. Ich hätte nie gedacht, dass es eigentlich ganz unkompliziert ist, da ich mehr oder minder für andere Famlienmitglieder nur die Kartoffeln/den Reis/die Nudeln ergänzen muss, bzw. mir halt statt dessen mehr Gemüse auf den Teller packe oder Salat dazu esse. Ich fühle mich besser als seit Jahren, ich bin energiegeladen, ich bilde mir ein, mich besser konzentrieren zu können. Die Anfangsprobleme wie übermäßige Müdigkeit oder permanenter (Pseudo-) Hunger sind verschwunden.

Salat-Rollen, gefüllt mit Karotten, Tomaten, Käse, Schinken

Weitermachen mit Low-Carb? Aber na klar!

Ich sehe keinen Grund, nicht einfach mit Low-Carb weiter zu machen. Bislang überwiegen die Vorteile für mich. Ja, sogar der Süß-Hunger ist fast komplett weg. Ich muss nicht mehr jeden Tag irgendetwas Süßes haben. Das finde ich toll. Und wer mir jetzt sagt, dass das aber sehr undiszipliniert klingt, wie es vorher war: Fructose-Unverträglichkeit ruft, neben den vielen anderen Symptomen, auch ein sehr großes Verlangen nach Süßkram hervor – und das, wo Zucker doch schon so süchtig macht. Gut, das habe ich nun ganz gut im Griff; ich weiß aber von meinem Paleo-Ausflug, dass man da sehr schnell wieder in alte Gewohnheiten hineinrutscht, wenn man nicht aufpasst.

Alles Gut? Naja, hier und da ein kleines Wölkchen bei der Ernährungsumstellung. Das wollen wir nicht verschweigen

Es ist aber nicht alles nur Sonnenschein auf der Ernährungsumstellungs-Front. Ich hatte letzte Woche beispielsweise das Gefühl, zu viel Salat/Gemüse gegessen zu haben und wollte meinem Verdauungssystem ein klein wenig Ruhe gönnen, indem ich Salat weggelassen und Gemüse reduziert habe, d.h. die Ernährung wurde ausgesprochen Proteinreich. Tja, wer hätte das gedacht: das ist mir gar nicht gut bekommen. Daher kehre ich doch lieber wieder zur Faustregel 75% Gemüse und Salat, 25% Fleisch/Käse/andere Proteine zurück. Das funktioniert für mich momentan am besten. Seid am besten froh und dankbar, wenn ihr euch mit so was nicht herumschlagen müsst, ganz ehrlich. Ich spreche aus Erfahrung.

Was das verringerte Hungergefühl angeht, stimmt es bedingt: Ich esse weniger und bin früher satt. Was ich trotzdem nicht schaffe ist, morgens nichts zu essen. Ich esse spät, das stimmt, meist gegen 11 (also deutlich nach dem Hundespaziergang), aber Intervallfasten schaffe ich trotzdem nicht, bzw. will ich nicht.

Meine Haut verbessert sich, glaube ich. Sie ist nicht mehr ganz so abartig trocken. Das ist ein weiterer schöner Nebeneffekt. Das kann aber auch daher kommen, dass es nicht mehr ganz so kalt ist und in den Frühling geht.

Tex-Mex-Salat mit Guacamole, Tomaten, Hühnchen, Sour Cream

Und ihr so?

Tja, sonst gibt es nicht viel mehr zu berichten. Lebt ihr Low-Carb oder habt ihr gute Einwände dagegen oder findet ihr das alles sogar doof? Schreibt mir doch in die Kommentare. Aber nett, bitte! 🙂

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