Szegediner Gulaschsuppe

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Szegediner Gulaschsuppe ist etwas, das man gut vorbereiten kann. Ich liebe Eintöpfe in der kalten Jahreszeit, weil die schön wärmend sind, in großen Mengen zuzubereitet werden können und außerdem gut vorzubereiten sind. Ich stehe nicht allzu gerne jeden Tag am Herd und koche vor mich hin. Komisch, viele denken das. Vielleicht, weil ich Food fotografiere. Aber das Kochen ist mit eines der lästigsten Tätigkeiten. (Die lästigste ist übrigens das Küche-Putzen und Spülen nach getaner Arbeit. Ich muss an manchen Tagen gleich drei Mal die Küche putzen!) Ich werde auch permanent nach Rezepten gefragt und in meiner Gegenwart wird ständig über Essen geredet. Hm. Komisch.

Nicht falsch verstehen, ich koche schon einigermaßen gerne und neue Rezepte auszuprobieren macht mich auch glücklich, aber – nicht jeden Tag! Daher koche ich auch mal ganz gerne für zwei, drei Tage vor. Diese Szegediner Gulaschsuppe hier ist ein schönes Beispiel: Je länger sie durchzieht, desto besser schmeckt sie. Das Gulasch, das normalerweise zu irgendwelchen Beilagen serviert wird, habe ich kurzerhand zu einer Suppe gestreckt, eben weil ich im Herbst in eine Suppenkasperin mutiere. Aber genug geredet, hier mein Rezept:

Tiefer Teller mit Szegediner Gulasch und einem Löffel

Szegediner Gulasch

Zutaten

  • 500 g Schweinegulasch
  • 1-2 EL Butterschmalz
  • 50 g Speck, gewürfelt
  • 2 mittlere Zwiebeln, gewürfelt wenn man Fructose-Probleme hat, kann man die ruhig weglassen
  • 2-3 EL Tomatenmark
  • 1,5 L Brühe
  • 350 g Sauerkraut
  • 1-2 TL Paprika, Edelsüß
  • 2 Lorbeerblätter
  • 1 TL Piment
  • Salz, Pfeffer nach Geschmack

Topping

  • Sauerrahm oder Schmand
  • Petersilie, gehackt

Anleitungen

  • Das Fleisch auf Zimmertemperatur bringen. Am besten ca. 1 Std. vor Beginn aus dem Kühlschrank holen. Der Grund ist, dass ein allzu großer Temperaturschock die Fleischfasern zusammenziehen kann und hart machen kann.
  • In einer Pfanne das Öl erhitzen und die Hälfte des Fleisches braten, bis es schön angebräunt ist. Auch dafür gibt es einen Grund: Würde man die komplette Menge in die Pfanne geben, würde die Pfanne zu sehr abkühlen und der Bratensaft austreten, was das Fleisch trocken werden lässt.
  • Sobald das Fleisch braun ist, aus der Pfanne holen und zur Seite stellen. In der gleichen Pfanne, ohne Ausspülen, die Speckwürfel anbraten. Ebenfalls zur Seite legen, sobald die Würfel fertig sind und, immer noch in der gleichen Pfanne, wenn man will, die gewürftelten Zwiebeln anbraten.
  • Das Tomatenmark zu den Zwiebeln geben und kurz mit anrösten. Mit ein wenig Brühe ablöschen.
  • Nun alles zusammen in einen großen Schmortopf oder Kochtopf geben, mit der restlichen Brühe auffüllen, die Gewürze hinzugeben und auf kleiner Flamme zwei, drei oder auch vier Stunden schmoren lassen. Wichtig ist, dass das alles nicht kocht, sondern nur auf kleiner Flamme vor sich hinköchelt, damit das Fleisch nicht zäh wird.
  • Am Ende der Garzeit das Sauerkraut hinzugeben und 10, 15 Minuten mitschmoren lassen. Salzen und Pfeffern und mit ein wenig Schmand oder Sauerrahm und gehackter Petersilie servieren.
Gericht: Hauptgericht
Keyword: Eintopf, Gulasch, Low Carb

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